Dagmar Varady

Medienkünstlerin im Bereich Intermedia

Reizen

… nach den ‚Rhapsodieen‘ von Johann Christian Reil

ein Film von Dagmar Varady
Sprecherin Jutta Hoffmann

Alle Texte aus Johann Christian Reil: Rhapsodieen über die Anwendung der psychischen Curmethode auf Geisteszerrüttungen, Halle 1803

Wörlitzer Park 2013

In den ‚Rhapsodieen‘ beschreibt Reil Abweichungen der Psyche, die nur durch „Reize auf die Sinnlichkeit“ geheilt werden können. Der Wörlitzer Park scheint der geeignete Ort für angemessene Reize in heilsamer Natur zu sein. Nach dem Vorbild eines Englischen Landschaftsparks um 1800 von Fürst Leopold Friedrich Franz von Anhalt-Dessau angelegt, entsprechen die Szenen im Park dem Prinzip einer ästhetischen Wirkungspsychologie zur Entstehungszeit. Reil soll sie in seine Überlegungen für Kurmethoden zur Therapie der kranken Seele mit „psychischen Mitteln“ einbezogen haben. Hier entsteht der Film.

Cornelia Wieg

So sind wir im Stande Gleichgewicht und normales Kraftverhältniss in den verschiednen Getrieben des Seelenorgans, Einklang und richtige Beziehung (rapport) derselben zu einander, dadurch Harmonie der inneren und äusseren Sinne, die gehörige Stärke der Phantasie, die äussere und innere Besonnenheit, die richtige Verknüpfung der Ideen unter sich und mit den Funktionen der Willenskraft wiederherzustellen, wovon die ganze Normalität der Kraftäusserungen der Seele abhängt.

Reil, Johann Christian: Rhapsodieen über die Anwendung der psychischen Curmethode auf Geisteszerrüttungen, Halle 1803, S 49f.

Johann Christian Reil, der Mediziner mit entscheidenden Verdiensten in der Erforschung der Hirnanatomie und des Nervensystems, der Universitäts- und Amtsarzt, der sich um die Verbesserung der sozialen und den damit verbundenen hygienischen Verhältnissen sorgte, der gegen Aberglauben und Unkenntnis im Umgang mit Kranken die Verantwortung des Mediziners zur Aufklärung der Ursachen der Krankheit setzte, verbindet den Begriff der Seele, der heute nahezu abhanden gekommen scheint, mit psychischen Vorgängen und der Tätigkeit des Nervensystems des Menschen. „Krankheiten der Seele erregen körperliche, körperliche bringen Seelenkrankheiten hervor.“ Reinhard Mocek positioniert den Mediziner Reil vor dem Hintergrund der philosophischen Positionen der Aufklärung und der Romantik und würdigt seine eigenartige Leistung in der Auffassung von Krankheit als ganzheitlichem Problem. Reil begreife die Seele als psychische Leistung der Selbstwahrnehmung und des personalen Ich-Bewußtseins. Mocek untersucht die Wendung Reils nach 1806 zur Naturphilosophie Schellingscher Prägung anhand seiner späten Schriften. So ordnet Reil in seiner Schrift ‚Über die Eigenschaften des Gangliensystems und sein Verhältnis zum Cerebral-System‘ 1807 den Ganglien das seelische Geschehen, die Gefühlswelt, dem Gehirn die Vernunft und Tätigkeit des Verstandes zu. Nicht der Verstand, sondern die Seele binde den Menschen an die ursprüngliche Natur, da das „pflanzliche“ Moment im Gangliensystem für die Verwurzelung in der Allnatur stehe. Nicht mit dem Verstand, aber mit der Seele partizipiere der Mensch an der göttlichen Natur.

Reizen

Und so sucht Reil als Arzt Heilmittel und -verfahren nicht nur für den Körper, sondern ebenso für die Seele. Seine wissenschaftliche Aufmerksamkeit wendet er dem Gehirn und dem Nervensystem als dem Organ zu, an dem sich das Seelische abzeichnet. Er untersucht ihre Anatomie, Konstitution und Funktionen, die Vielfalt von Reizen von außen und von innen; Reize, von denen sie positiv oder negativ beeinflusst werden können und vice versa durch die Sinnesorgane über das Seelen-Organ mit seinen Verbindungen die Seele positiv oder negativ beeinflussen. Er entwirft für die „Normalität“ einen Zustand, in dem sich der gesamte körperliche und seelische Organismus sowohl bezogen auf sich selbst, also nach innen, wie auch auf die Welt nach außen immer wieder einzustellen und auszubalancieren hat. In den ‚Rhapsodieen‘ untersucht Reil die verschiedenen Störungen dieses Gleichgewichts und Methoden, die seelischen Kräfte zur Heilung zu stimulieren. Als Arzt fühlt er sich dem Menschen in seiner Ganzheit verpflichtet. Auch dann, wenn Reil auf den Wegen empirischer Wissenschaftlichkeit und methodischer Untersuchung operiert, erscheint in seiner Herangehensweise an die medizinische Problemlösung ein Bild, das den Menschen seiner ganzheitlichen und komplexen Konstitution als Einheit von Seelisch-Körperlichem nichts abspricht, sondern eben diese Ganzheitlichkeit auch seiner gleichermaßen medizinischen und psychischen Heilmethodik zugrunde legt.

„Die Menschen-Vernunft spiegelt sich in der Organisation des Nervensystems wie sich die Gottheit in der Leiblichkeit des ganzen Weltbaues ausspricht“, schreibt Reil 1807/08 als Einleitung zu seiner Schrift ‚Fragmente über die Bildung des kleinen Gehirns im Menschen‘. Mocek meint an dieser Stelle, dass der naturphilosophische Bezug Reils viel öfter „als literarische Ausschmückung zu fungieren [scheint] denn als zusätzlicher Beweis zu den analytischen Arbeiten.“ Warum die Bezeichnung „Ausschmückung“ für einen Satz von literarischer Qualität, die sich an vielen Stellen in Reils Schriften zeigt? Ist ein solcher Satz oder sind solche Sätze von ähnlicher assoziativer Qualität, die tatsächlich die Sprache der Wissenschaftlichkeit zugunsten einer anderen Sprache für eine in der Sprache der Wissenschaft nicht mehr formulierbare Einsicht verlässt, nur ein Schnörkel? Oder ist diese Sprache mit ihrer assoziativen Qualität nicht einer Einsicht und Mitteilung angemessener, die – wie bei Reil – in der Wissenschaft fußt und doch über ihre analytische Sachlichkeit hinaus denkt? Imaginiert nicht gerade Kunst intuitiv, was sich aus der Faktizität erhebt und seiner Begrenztheit einen anderen Raum an Erfahrung öffnet?

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In der Romantik wurde die Fähigkeit des Menschen, sich seines Wesens in der Welt und der Welt in sich selbst als ein Phänomen, das über sich selbst hinausweist, bewusst zu werden, zu einer Möglichkeit, die Einheit von materieller und geistiger Natur und die Transzendenz zum Göttlich-Absoluten zu wahren. So wie das Einzelne – auch der Mensch – teilhat am Absoluten, so ist das Absolute im Einzelnen anwesend. Dieses sich selbst als Eins-Sein mit einer materiell-geistig angenommenen Welt zu begreifen, bedeutet Integration in eine umfassende Ganzheit, die sich in ihren Teilen empirisch erforschen lässt, ohne sie nur aus den dem Verstand zugänglichen Aspekten zu erklären. Damit wird die empirische Forschung durch die Naturwissenschaft als eine Form von Erkenntnis mit anderen Erkenntniswegen wie Kunst, Philosophie bis zur Spiritualität in einen Begriff von Erkenntnis integriert, die den rationalen Verstand durch die – ganz und gar nicht negativ verstandene – „Spekulation“ überschreitet, ohne die Empirie zu verabsolutieren. Mit diesem Weltbild ist auch die Verantwortung verbunden, Verstand und Wissen nicht von der Ganzheit losgelöst zu verwenden.

Reil nimmt von einem solchen Hintergrund aus seine Forschungen und ihre Bewertung vor und die Verantwortung auf sich, mit seinen Beobachtungen und seinem Wissen die Ursachen von Störungen aufzusuchen und die Wiederherstellung der Balance aller körperlichen und psychischen Kräfte zu versuchen. Als Forscher sieht er sich einem Organismus gegenüber, den er nicht in seiner Ganzheit zu erfassen vermag, als Arzt sieht er sich Bedingungen gegenüber, die weder er noch der Mensch selbst gänzlich in der Hand hat (wie Krankheit und Tod) und dass es möglich ist, dass Umstände und Gegebenheiten, Dispositionen, das, was wir Zufall oder – auch dieser Begriff heute kaum noch im Gebrauch – Schicksal nennen, „uns für immer einen Platz im Tollhaus anweisen.“

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Das aus der Gebundenheit des christlichen Weltbildes in die personale Freiheit gleitende, sich differenzierende Menschenbild in einer Zeit, da die Erkenntnisse in allen Wissenschaften immer detaillierter zu werden beginnen und ein neues Zeitalter heraufzieht, stellt die Medizin und den Arzt vor ebenfalls differenziertere Aufgaben und Verantwortung: „Allein unendlich mehr Geist erfordert die Kunst, den Menschen mit sich selbst einig zu machen und die Widersprüche auszugleichen, in welche die Erhaltung des Individuums durch den Anbau der Seele geräth. Sie ist der natürliche Parasit des Körpers und verzehrt in dem nemlichen Verhältniss das Oehl des Lebens stärker, welches sie nicht erworben hat, als die Grenzen ihres Wirkungskreises erweitert werden.“

Reil entwickelt in seinen ‚Rhapsodieen‘ seine Vorstellungen – nicht jedoch im Sinne eines Lehrbuches. Nicht von ungefähr betitelt er die Schrift als ‚Rhapsodieen‘, ein Begriff, der in der Romantik für Musikstücke in Gebrauch kam, die sich an keine bestimmte Form hielten und deren Motive lose miteinander verwoben sind – ein für die Romantik bezeichnendes Verfahren, das der Vorstellung vom einem Motiv entspricht, das aus der nicht zu erfassenden Totalität als ein Moment heraustritt und zu einem nächsten fortschreitet. Reils Bezeichnung seiner Schrift als ‚Rhapsodieen‘ setzt eine ihm nicht gänzlich zugängliche Totalität voraus und macht die Komplexität des Gegenstandes, dem er sich zuwendet, ebenso deutlich wie die der selbst gestellten Aufgabe, neben der medizinischen Behandlung der körperlichen Störungen durch „psychische Curmethoden“ die Kräfte auf der „seelischen“ Ebene wieder in ein Gleichgewicht zu bringen.

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Es ist Reils Auffassung vom Menschen als Natur- und Seelenwesen, dessen psychisch-seelische Konstitution über die denkende Vernunft hinaus in weniger bestimmbare Schichten reicht, die Dagmar Varady zu ihrem Film ‚Reizen‘ aus Anlass des 200. Todestages von Reil stimuliert hat.

Der Film als ein in der Zeit sich entfaltendes Medium bietet mit der Bewegung in Bild und Ton zwei sinnliche Ebenen, die normalerweise eng aufeinander bezogen sind. Die Ebene des Tons wird allerdings selbst im erzählenden Spielfilm nicht von ungefähr über das Sprechen der handelnden Figuren hinausgeführt, indem eine suggestive Klangebene eingezogen wird, die Stimmungen verstärkt. Mit dem Klang wird die emotionale Einstellung des Betrachters, der zumeist auf das Sehen und weniger auf das Hören konzentriert ist, eher subversiv und für ihn selbst unbewusst gereizt und dirigiert.

Reizen

In ihrem experimentellen Film führt Dagmar Varady bewusst die Bild- und Tonebene auseinander. Weder kommentiert der Text das, was man sieht, noch haben die Bilder eine unmittelbare inhaltliche Beziehung zu den Texten. Der Rhythmus von Bild und Ton wird nicht kongruent. So entstehen zwischen den Ebenen Interferenzen, und die nach einem einheitlichen Bezug aller Eindrücke strebende Wahrnehmung wird gestört und in Spannungen versetzt. Die ausschließlich mit der Handkamera ohne Stativ und zumeist ohne automatischen Fokus aufgenommenen Bildsequenzen setzen sich nicht in kontinuierlichen Sichten und in gleichmäßiger Bewegung fort. Einstellungen, Perspektive oder Fokussierung können abrupt wechseln, wegrutschen, sich verlangsamen, ganz still stehen oder von längeren Dunkelblenden unterbrochen werden. Bevor man noch erkennt, was man sieht, merkt man, dass man sieht und wie man sieht – eine emotionale Reaktion gibt positive, negative oder vermischte Signale, die Lust oder Unlust, Neugier oder Abwendung oder „gemischte Gefühle“ erregen. Allein das Denken, das die Bilder in seinen geordneten Speicher des Wissens ablegen möchte, wird in seinen gewohnten Verknüpfungen immer wieder unterwandert und zu anderen Schlüssen verlockt. Der Sinn der Bildfolgen liegt weder darin, was sie zeigen, noch wie sie es zeigen. Er wird über das Sehen hinaus extrapoliert in einen Raum, in dem sich Ebenen der sinnlichen Wahrnehmung mit dem Denken zu einer Art von Erkenntnis verbinden, die vom Verstand und seinem abgespeicherten Wissen allein sich nicht dirigieren lassen.

Die Bildsequenzen entstanden im Wörlitzer Park, dem frühesten englischen Landschaftspark in Deutschland, um 1800 angelegt von Fürst Leopold Friedrich Franz von Anhalt-Dessau und von seinen Zeitgenossen gewürdigt wegen seines Konzeptes und seiner angemessenen Schönheit: Modell eines idealen Weltbildes, das Natur und Kultur, Schönheit und Nutzen, Wissen und Religion, die menschliche Existenz und die Geschichte der Menschheit in einer sinnlich erlebbaren Gestalt zusammenführt.

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Der Film beginnt mit der akustischen Ebene, mit einer Komposition aus den Schreien der Pfaue im Park – nicht mit Sprache also, sondern mit Lauten von Wesen, die nicht mit Verstand, wohl aber die für sie notwendigen Instinkte und Signalsysteme ausgebildet haben, und deren Verhalten wir nicht gänzlich verstehen können. Nicht der den Menschen dominierende Seh-Sinn also wird als Erstes angesprochen, sondern das Hören. Akustische Signale kann das Gehirn schneller verarbeiten als visuelle. Musik, die möglicherweise auf eine vorsprachliche Kommunikation zurückgeht, löst vor allem Emotionen und Assoziationen aus.

Die erste Bild-Sequenz setzt dann damit ein, dass die suchende Kamera aus der Bewegung durch eine ungeklärte Dunkelheit auf ein von Lichtsternen durchbrochenes Gewölbe trifft und darunter eine weiße Statue streift, auf die sie ihren Fokus einzustellen sucht. Die Kameraführung folgt wie ein unwissendes Auge dem Gang der Künstlerin in einen Gewölberaum, den ‚Tempel der Nacht‘ in der Villa Hamilton im Untergeschoss des sogenannten ‚Steins‘ mit dunkler Ausgestaltung und sternförmigen Durchbrüchen am Gewölbe. Darin steht die weiße, klassizistische Figur einer Vestalin, die neuerdings auch als Darstellung von Proserpina, der Göttin der Unterwelt, gedeutet wird. Ein ‚Tempel des Tages‘ als Pendant in der Villa Hamilton blieb unvollendet. Die Villa, deren klare Gestalt von der Kamera ebenfalls betrachtet wird, erhebt sich neben dem Vulkan, der den Vesuv nachahmt als Beispiel der von der Antike beeinflussten italienischen Architektur, errichtet als Freundschaftsmonument von Fürst Franz für den Antikensammler und Geologen Sir William Hamilton, der als Diplomat am Hof des Königreiches Neapel lebte und 1791 die skandalumwitterte Emma Lyon heiratete, die später Nelsons Geliebte wurde. Diese ersten Aufnahmen sind quasi ein Prolog für das, was die Künstlerin mit der Kamera als Auge sichtet. Die im Gesamtkunstwerk des Wörlitzer Gartenreiches vergegenwärtigte Natur- und Menschheitsgeschichte als sinnlich und gedanklich nachvollziehbares Programm führt im Film visuell und ikonografisch eine sowohl sinnliche wie denkbare Korrespondenz zu Reil und seinen ‚Rhapsodieen‘ ein.

Reizen

Die akustische Ebene des Films besteht in einer Auswahl von Texten aus Reils ‚Rhapsodieen‘, die von Ursachen, Formen und heilendem Umgang für den „Blödsinn“ sprechen, den Reil für eine Erlahmung der Sinne, der Imagination und des Gedächtnisses, des gesamten Gefühlsvermögens hält und mit angemessenen Reizen, Beschäftigung der Kranken und ländlicher Umgebung als heilsamer Natur begegnen will. Er empfiehlt ihre Unterbringung in einer harmonischen, ländlichen Umgebung und Arbeiten auf dem Land. In ruhig schwebendem Ton gesprochen von einer Frauenstimme (Jutta Hoffmann), entfalten die Texte parallel zu dem Weggleiten des Sehens auf der optischen Ebene, das die Verortung im euklidischen Raum verunsichert, die Ebene des Humanen in der Fürsorge des Arztes für Leib und Seele. Der ruhige Rhythmus des Sprechens und die Gelöstheit der Stimme treten dem unsicheren Sehen an die Seite – als spräche sich die sanfte Stimme einer Vernunft aus, die sich ihre Seele bewahrt.

In seiner scheinbaren Hilflosigkeit verweigert und entzieht sich der Film ästhetisch der technischen Perfektion und inhaltlich einer stringenten Erzählung. Auf der Ebene des Verstandes allein fällt es schwer, aus seiner fragmentarischen Struktur einen geschlossenen Sinn zu ziehen. Die Sinne jedoch werden immer wieder wachgerufen durch die verschiedensten Reize: Die Bewegungen des Kameraauges durch den Raum, die darin erscheinenden Formen und Farben, die zu Bildern gerinnen, denen ästhetischer Reiz auch dann innewohnt, wenn sie eines definierbaren Sinnes zu entbehren scheinen. Erscheint nicht vielmehr ein Sinn in diesen Fragmenten, zerstreut, gespiegelt, aufscheinend in Momenten von Schönheit und Erinnerung? Kunst operiert nur bedingt auf der Ebene des Verstandes, wenn auch nicht ohne ihn. Vielmehr operiert sie auf der Ebene eines Verstehens, das über den Verstand hinaus will. Dagmar Varadys Film liefert dafür Material und beobachtet dabei sich selbst. Er stellt die Frage nach Erkenntnis, die nicht aus der Logik allein, aber im Verein mit der Achtsamkeit der Sinne einen Weg dahin weist, wo die Seele womöglich noch immer ihre Wohnstatt hat.